|
Karl Heinz Hackl - Lachen macht gesund
|
Eingetragen am 02.03.2009, 11:58
|
Karl Heinz Hackl - Lachen macht gesund
Am 10. Juli macht Karl Heinz Hackl mit seinem aktuellen Programm "Lachen macht gesund" im Pielachtal Station.
Wenn es darauf ankommt, dass der Ton stimmt, damit Schlüpfriges elegant klingt und die Liebe zur Pointe wird, ist Hackl in seinem Element. Er beherrscht wie kaum ein anderer alle Nuancen der Vortragskunst, er beginnt klassisch mit Goethe und stellt dem das gleiche Thema in der wienerischen Variation von Trude Marzik gegenüber. Und wir lauschen gespannt, egal ob es um Schillers Handschuh geht, ob es Fritz Grünbaums "Grundlose Prüderie" ist oder ob Anton Krutisch vom Fremdenführer oder von der Zufallsbekanntschaft erzählt. Karlheinz Hackl spannt den amüsanten-amourösen Bogen gekonnt und trifft Ton und Witz charmant und stets punktgenau.
Ein Abend mit einem grandiosen Schauspieler, der gekonnt sein Publikum zum Lachen bringt.
Biographie
Der Regisseur und Burgschauspieler Karlheinz Hackl wurde am 16. Mai 1949 in Wien geboren. Nach Abschluss eines Betriebswirtschaftsstudiums und der Schauspielschule Krauss debütierte er 1972 am Wiener Theater „Die Courage“.
Nach einem ersten Vertrag am Theater in der Josefstadt war Hackl von 1974 bis 1976 am Volkstheater engagiert. In den darauf folgenden zwei Jahren spielte er am Thalia Theater in Hamburg und war unter anderem in der Rolle des Melchior in Nestroys „Einen Jux will er sich machen“ und als Rosenkranz in Shakespeares „Hamlet“ zu sehen.
Seit 1978 ist Karlheinz Hackl Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und trat unter anderem bei den Salzburger Festspielen in der Titelrolle von Hugo von Hofmannsthals „Der Schwierige“ sowie bei den Sommerfestspielen Reichenau und im Schauspielhaus Graz auf.
Hackl feierte ebenso große Musicalerfolge, z.B. als Zaza in „La Cage aux Folles“ an der Wiener Volksoper sowie im Broadway Musical „Guys and Dolls“ im Wiener Metropol.
Seit 1988 ist Karlheinz Hackl auch als Regisseur tätig und inszenierte unter anderem Stücke wie „Liebelei“ von Arthur Schnitzler, „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horvath, „Der Floh im Ohr“ von George Feydeau, „Der Färber und sein Zwillingsbruder“ von Johann Nestroy, „Nora“ von Hendrik Ibsen, u.v.m.
Neben seiner umfassenden Bühnentätigkeit wirkte der vielseitige Künstler auch in zahlreichen TV- und Kinofilmproduktionen mit.
Für seine Leistungen wurde Karlheinz Hackl mehrfach ausgezeichnet: unter anderem mit der Kainz-Medaille, dem Titel „Kammerschauspieler“ sowie den Fernsehpreisen „Telestar“ (1992) und der „Romy“ (1994).
Seit 1996 unterrichtet er als ordentlicher Hochschulprofessor für Rollengestaltung am Max-Reinhardt-Seminar.
Nach einer schweren Erkrankung im Frühjahr 2003 kehrte Hackl im April 2004 mit seinem Programm „Amüsantes Amouröses“ wieder zurück auf die Bühne. Am 6. Jänner 2005 feierte er sein Comeback am Wiener Burgtheater in der Rolle des „Zerrissenen“ von Johann Nestroy.
In seinem aktuellen Soloprogramm „Lachen macht gesund“ gibt Karlheinz Hackl Stücke von Autoren wie Fritz Grünbaum, deren Geschichte, Gedichte und Anekdoten uns in heitere Stimmung versetzen, zum Besten und beweist einmal mehr, dass er alle Nuancen der Vortragskunst beherrscht wie kaum ein anderer.
|
 |
| Dateiname: |
Hackl_web2.jpg |
| Dateimaße: |
360x240 Pixel |
| Dateigröße: |
11.698 Bytes |
| Copyright: |
|
|
 |
| Dateiname: |
KH 001.jpg |
| Dateimaße: |
2376x3583 Pixel |
| Dateigröße: |
816.220 Bytes |
| Copyright: |
|
|
 |
| Dateiname: |
kHl_003.jpg |
| Dateimaße: |
1269x1899 Pixel |
| Dateigröße: |
725.256 Bytes |
| Copyright: |
Lukas Beck |
|
|